Ich befasse mich intensiv mit matrilinearen Gesellschaftsformen und Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und habe mich im Rahmen meiner Diplomarbeit darauf spezialisiert. Besonders spannend finde ich die verschiedenen Darstellungen der Muttergoettin.

Das Gottliche vetretten ueber die Weiblichkeit und oft auch Sinnlichkeit ist im patriachalen Zeitalter oft nicht vorstellbar. Deshalb ist es wichtig sich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen und aufzuzeigen, dass es auch mal anders war. Die Vergangenheit kann uns inspirieren und somit die Zukunft bzw das Jetzt positiv beeinflussen. Jeder sehnt sich nach Gleichberechtigung.  Es ist ein Verbinden und kein Trennen. Nicht nur die Frauen sondern auch die Maenner leiden unter der patriachalen Stoerung.

 

Die Dreifaltigkeit der Muttergöttin

Die Muttergöttin wird meist in drei verschiedenen Formen dargestellt.

Ihre Aspekte sind:

Leben spenden: Das Schöpferische.Die Geburt.Dynamik.Zukunft.

Leben erhalten: Das Nährende.Die Stabilitaet.Das Leben.Erhaltung.Innehalten.Jetzt

Leben nehmen: Die Zerstörung. Der Tod.Stillstand.Wendepunkt.Vergangenheit und Zukunft.

Diese verschiedenen Qualitäten der Muttergöttin werden meistens nicht gleichzeitig dargestellt, sondern eher getrennt.

Die Muttergöttin kann uns daher in verschieden Gewändern begegnen:

Als eine junge bzw. schlanke Frau (Venus, weisse Goettin, Aphrodite etc. …)

Als eine pralle bzw. reifere Frau (Venus von Willendorf, rote Göttin, Durgha, Diana etc. …)

Als eine dürre bzw. alte Frau (Hexe, Percht, Kali, schwarze Göttin, Isis Goettin der Unterwelt etc....)

Ich persoenlich habe mich auf das Phaenomen Sheela na Gig, Baubo und der heiligen Vagina spezialisiert im Rahmen meiner Diplomarbeit, welche bald hier als Download bereit stehen wird.